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Informationen > Geburt und Geburtshilfe
Informationen der Abteilung für Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Leiter: Univ.-Prof. Dr. KTM Schneider
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Aus akuellem Anlaß möchten wir Ihnen mitteilen, daß unsere Wöchnerinnenstation 4/3 komplett neu renoviert wurde. Es stehen Ihnen jetzt auch ein Stillraum und die neue Patientenküche zur Verfügung. Die Patientenzimmer wurden komplett renoviert und patientenfreundlich und funktionell gestaltet. Eine wesentliche Neuerung hier sind die komfortablen Toiletten mit Bidet-Funktion.

Flur Station 4/3
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Patientenküche
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Patientenzimmer
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Gymnastikraum
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Anmeldung
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Patientenzimmer
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Aufenthaltsraum
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moderne Toiletten
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Ihre ärztliche Betreung in der Frauenklinik
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Die Frauen- und Poliklinik ist eingebunden ins Klinikum rechts der Isar. Für Sie bedeutet dies, Sie und Ihr Kind schnell und auf kurzem Weg die optimale medizinische Versorgung aus allen Fachgebieten erhalten. Zu Ihrer ärztlichen Versorgung sind rund um die Uhr mindestens drei Gynäkologinnen/Gynäkologen im Dienst - eine Oberärztin/ein Oberarzt und zwei Assistenzärztinnen/-ärzte. Persönliche Ansprechpartner für Sie und Ihre Begleitperson sind auch unsere Hebammen. Während der Geburt bleibt Ihre Hebamme bis zum Abschluss bei Ihnen. Der Vorteil der verschiedene Diszplinen umfassenden Frauenklinik und deren Einbindung ins Klinikum rechts der Isar bedeutet für Sie:
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- Ihnen steht rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen, ein interdisziplinäres Team aus Experten aller Fachgebiete zur Verfügung
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- Umfassende persönliche und fachliche Betreuung in Zusammenarbeit mit Ihrem niedergelassenen Hausarzt und Frauenarzt
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- Spezialsprechstunden, psychologische Betreuung und Nachsorge stehen Ihnen vor, während und nach Ihrem Aufenthalt zur Verfügung
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- kurze Wege im Klinikum, in besonderen Fällen kommen auch alle Spezialisten zu Ihnen ins Krankenzimmer
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- Sie profitieren von neuesten Medikamenten und Behandlungsmethoden, Sie erhalten individuelle Therapiekonzepte
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| Falls ein Kaiserschnitt notwendig werden sollte, können wir Sie sofort vom Kreißsaal in den gleich angrenzenden Operationssaal bringen. Ärztliche Beratung zu Geburtshilfe, zu pränataler Diagnostik, zu künstlicher Befruchtung, zu Risikoschwangerschaften und weiteren Themen erhalten Sie in unseren Sprechstunden bei unseren Professoren und Ärzten sowie nach Absprache. In die Teams zu Ihrer Betreuung können bei Bedarf jederzeit Kinderärztin/Kinderarzt sowie Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Fachbereichen eingebunden werden. Eine Intensivstation für Frühgeborene befindet sich gleich neben der Wöchnerinnenstation.
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Rund um Schwangerschaft und Geburt
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| Für Ihre Schwangerschaft und Geburt wünscht Ihnen das geburtshilfliche Team der Frauenklinik rechts der Isar schon jetzt viel Zeit zum Geniessen, (Vor-) Freude bei Ihnen und Ihrem Partner und nicht zuletzt alles Gute für Sie und das Kind! Wenn Sie ein Baby bei uns zur Welt bringen wollen, sollten Sie sich frühzeitig bei uns unter Telefon 4140-2446 anmelden. Siehe auch: Information und Geburtsvorbereitung. Weitere wichtige Rufnummern unten. |
Geburtsvorbereitung und Geburt in der Frauenklinik rechts der Isar
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Wichtige Rufnummern |
Telefon |
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Ambulanz Poliklinik
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4140-2446
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Schwangerenvorsorge, Anmeldung (Mo-Do, 14.00-16.00 Uhr)
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4140-2446 |
Geburtsvorbereitungskurse der Hebammen
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0172-8977511(Sabrina Heinrich)
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Akupunktursprechstunde
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4141-2400 |
| Pränatale Diagnostik und Risikosprechstunde, Anmeldung |
4140-2446 |
| Kreißsaaltelefon, 24 Stunden besetzt. Bitte nur bei wichigen Fragestellungen |
4140-2400 |
| Notfälle werktags bis 21 Uhr: Ambulanz Poliklinik |
4140-2446 |
| Notfälle abends ab 21 Uhr und am Wochenende |
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| Rettungzentrale: |
19 222 |
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| Rückbildungsgymnastik Krankengymnastik |
4140-2448 |
| Nachsorge Klinikhebammen |
siehe Liste unten |
Rückbildungsgymnastik
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089-76979845 (Dorothee Kutz)
089-27375994 (Johanna Viernstein)
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Schon vor der Geburt sind Sie bei uns in guten Händen
Die Unterstützung und Beratung durch uns beginnt schon bevor Sie zu uns kommen!
Eltern-Informationsabende
...finden in der Frauenklinik rechts der Isar jeweils von 18.00 Uhr bis ca. 20 Uhr statt. Die Termine finden Sie hier . Sie können um 18.00 Uhr unangemeldet und unverbindlich zu uns in den Kreißsaal kommen, hier einen Blick in die Entbindungsräume und auf die Wochenstation werfen und Ihre Fragen an unser Team richten. Dafür stehen an jedem Informationsabend mindestens zwei Geburtshelfer (meistens auch der Oberarzt oder der Abteilungsleiter für Pränatalmedizin) sowie eine Hebamme zur Verfügung. Häufig nehmen auch unsere Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern an der Veranstaltung teil.
Ärztliche Beratung zu Geburtshilfe, zu pränataler Diagnostik, zu Risikoschwangerschaften, Dopplerultraschall und weiteren Themen erhalten Sie in unseren Sprechstunden bei unseren Professoren und Ärzten sowie nach Absprache. Anmeldung zur Sprechstunde für pränatale Diagnostik unter 4140-2497. Weitere Rufnummern finden Sie hier.
Vorstellung bei uns:
Falls Sie sich entschieden haben, dass Sie Ihr Baby bei uns zur Welt bringen möchten, sollten Sie sich möglichst frühzeitig in unserer Klinik vorstellen. Vereinbaren Sie bitte hierzu einen Termin mit unserer Schwangerenambulanz: |
| Mo.-Do. |
09.00 - 12.00 Uhr |
| Fr. |
08.30 - 12.00 Uhr |
Bei dieser Untersuchung werden wir Ihre Krankengeschichte erfragen und eine normale Voruntersuchung durchführen, wie Ihr Gynäkologe das auch macht. Bringen Sie dazu bitte mit: |
- Ihren Mutterpass
- einen Überweisungsschein Ihrer Frauenärztin/Ihres Frauenarztes (falls vorhanden)
- Ihre Versicherungskarte
Die weiteren Voruntersuchungen wird danach wieder Ihr bisheriger Frauenarzt durchführen.
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Der Kreißsaal des Klinikums rechts der Isar stellt sich vor!
Rund um die Uhr ist der Kreißsaal unserer Klinik mit Hebammen zu Ihrer Betreuung besetzt. Drei Kreißsäle und ein weiterer Raum, in dem notfalls entbunden werden kann, stehen zur Verfügung. Sie haben auch die Möglichkeit zu einem Bad. |
Pro "Schicht" sind immer mindestens zwei Hebammen anwesend, unter der Woche tagsüber meist noch eine dritte Hebamme im Kreißsaal und eine Hebamme, die nur für die Schwangeren auf der Station anwesend ist. Die Hebamme sollte für Sie (und Ihren Partner) die Hauptbezugsperson unter der Geburt darstellen. In den Kreißsälen befinden sich weiche Matten und Bälle, die Sie unter der Geburt nach Ihrem Wohlbefinden benutzen können. Auch ein Gebärhocker steht zur Verfügung. Falls ein Kaiserschnitt notwendig werden sollte, können wir Sie sofort vom Kreißsaal in den gleich angrenzenden Operationssaal bringen. Da im Haus auch eine Intensivstation für Frühgeborene besteht, ist auch eine Kinderärztin / ein Kinderarzt rund um die Uhr verfügbar, der bei Problemen jederzeit hinzugezogen werden kann. Die Dienstzeiten der Hebammen sind so abgestimmt, dass bei Dienstwechseln immer eine angemessene Zeit zur Übergabe und zur Besprechung der wichtigsten Dinge verbleibt. Falls Sie kurz vor der Geburt stehen sollten, bleibt die Hebamme, die Sie bisher betreut hat, in den allermeisten Fällen auch noch bei Ihnen, bis Ihr Kind geboren ist.
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| Bereits einige Zeit vor dem errechneten Termin sollten Sie Ihr "Köfferchen" packen, damit für den "Ernstfall" alles vorbereitet ist. Folgende Dinge sollte Ihr "Klinikkoffer" enthalten:
Für die Mutter:
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- Morgenmantel
- Waschutensilien
- Einmalwaschlappen
- Hausschuhe
- Fön
- Nachthemden (geknöpft)
- Handtücher
- Still-BHs
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- Unterhemdchen (Body)
- Jacke
- Hemdchen
- Mütze
- Tragetasche/Autositz
- Strampler
- Decke
- Socken
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- Mutterpass
- Heiratsurkunde / Geburtsurkunde bei Unverheirateten
- Ausweis
- Versichertenkarte oder Clinic-Card
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Von der Klinik werden für Sie gestellt: Einmalnetzhöschen, Binden, Kleidung, Windeln und Pflegeartikel für das Kind, solange Sie bei uns sind. Für die Geburt selbst... ...benötigen Sie eigentlich nur Morgenmantel, Hausschuhe und evt. ein Nachthemd oder T-Shirt, das schmutzig werden darf. Sie können selbstverständlich auch unsere Nachthemden, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, benutzen.
Was Sie ansonsten zur Geburt mitnehmen möchten, können Sie natürlich selbst entscheiden. Zu denken wäre hierbei etwa an Duftlampen, Entspannungsmusik (CD und Kassettenspieler sind vorhanden), bequeme Kissen und was Sie sonst gern mögen.
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Wenn das Baby auf sich warten lässt
... ist das zunächst ganz normal. Nur drei von 100 Kindern kommen zum errechneten Zeitpunkt zur Welt, der Rest ca. vier Wochen um den Termin herum.
Falls Sie den Termin überschreiten, überweist Sie Ihr Frauenarzt möglicherweise in unser Haus zur Vorsorgeuntersuchung. Ab dem 6. Tag über dem Termin werden Sie bei uns im Kreißsaal untersucht.
Sie sollten sich in diesem Fall evtl. etwas zum Lesen und ein bißchen Geduld mitbringen, denn meist werden von den Hebammen gleichzeitig andere Frauen unter der Geburt betreut. Wir bemühen uns natürlich, Ihnen Wartezeiten zu ersparen. Wir kontrollieren den Zustand Ihres Kindes mit Hilfe des Herzton-Wehen-Schreibers (CTG) und Blutflussuntersuchungen per Ultraschall (Doppler). Sofern es Ihrem Kind und Ihnen auch über den Termin gut geht, warten wir zunächst einmal auf die Natur, die das Kind zum Vorschein bringen soll. Ab etwa 12 Tagen über dem errechneten Termin schlagen wir vor, den Muttermund zu reifen, damit die Wehen besser zur Wirkung kommen können. Hierzu werden Sie stationär aufgenommen und im Kreißsaal mittels CTG überwacht. Die Reifung des Muttermundes geschieht mittels eines körpereigenen Hormons (Prostaglandine), das in Tabletten oder Gelform vor den Muttermund gebracht wird.
Sollte der Muttermund schon etwas geöffnet sein, kann man die Wehen auch mit einer Infusion unterstützen. Dies aber nicht vor dem 12. Tag der Terminüberschreitung. Auch hier sollten Sie viel Geduld aufbringen, denn leider kann man nicht davon ausgehen, dass das Kind an dem Tag geboren wird, an dem man die Geburt in Gang bringen will... Oft kann eine zweite Tabletten- oder Gelgabe erforderlich sein und es kann nötig werden, dass ein Tag pausiert wird.
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Ihre Begleitperson
... ist bei uns herzlich willkommen. Ob der Vater des Kindes oder eine andere Person, die Sie begleiten soll. Wichtig ist uns, dass es nur eine Person sein sollte, die Sie begleitet. Erfahrungsgemäss entsteht grosse Unruhe, wenn mehrere Angehörige bei der Geburt anwesend sind. Bitte erklären Sie Ihren Verwandten und Bekannten, dass Anrufe im Kreißsaal nicht sehr gerne gesehen werden. Zunächst dürfen weder Ärzte noch Hebammen am Telefon Auskunft geben. Zum zweiten muss die Hebamme bei jedem Anruf weg von der Gebärenden zum Telefon laufen. Dies ist nicht im Sinn der Gebärenden, denn vermutlich möchten Sie Ihre Hebamme auch mehr bei sich als am Telefon sehen.
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Wann sollten Sie zu uns fahren?
Sie sollten bei folgenden Ereignissen in die Klinik fahren:
- Erstgebärende: Wehen alle 5-10 Minuten
- Zweit- und Mehrgebärende: Wehen alle 10 Minuten
- Abgang von Fruchtwasser
- bei stärkerer frischer roter Blutung sofort in die Klinik kommen!
Zum Abgang von Fruchtwasser: Bitte fragen Sie Ihren Arzt bei den letzten Vordsorgeuntersuchungeb, ob das Köpchen des Kindes schon fest im Beckeneingang ist. Sollte dies der Fall sein, können Sie aufstehen und auch laufend in den Kreißsaal kommen. Ist das Köpfchen noch nicht fest, ist eine Liegendanfahrt in jedem Fall anzuraten. Bei Blutungen: Sollte nur etwas roter Schleim abgehen, ist dies kein Grund zur Besorgnis, sondern nur ein Zeichen dafür, dass die Geburt langsam in Sichtweite kommt (aber wie weit in Sicht, weis nur Ihr Kind).
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Wenn Sie bei uns angekommen sind...
< ...werden Sie zunächst von der diensthabenden Hebamme begrüsst. Optimalerweise kennen wir Sie und Ihren Schwangerschaftsverlauf bereits von einer Vorstellung in der Schwangerenberatung. Dadurch wird die Aufnahme für Sie deutlich erleichtert.
Sie müssen anschließend ein wenig Urin abgeben wie bei der Schwangerenvorsorgeuntersuchung, dann werden wir eine Herzton-Wehen-Schrift aufnehmen (CTG). Währenddesen werden wir noch Ihren Blutdruck, Puls und Ihre Temperatur messen. Nach einer zusätzlichen Befragung über Beginn und Dauer der Wehen oder Zeitpunkt des Fruchtwasserabgangs werden wir einen "geburtshilflichen Befund" erheben, d.h. entweder der Dienstarzt oder die Hebamme untersuchen Ihren Muttermund undf beurteilen somit den Geburtsfortschritt. Anschliessend gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können zum Beispiel nochmal ein Weilchen nach Hause gehen, weil es noch länger dauert. Eventuell dürfen Sie noch etwas im Klinikgelände herumspazieren. Ist bereits ein Geburtsfortschritt erkennbar, bieten wir Ihnen unter Umständen einen Einlauf und / oder ein Bad an. Vielleicht wollen Sie sich auch auf einen Ball setzen, auf eine Matte knien oder sich nur ins Bett legen. Diese Dinge handhaben wir ganz individuell und auf Sie abgestimmt. Wir geben Ihnen Hilfestellungen soweit es möglich ist und raten auch zu verschiedenen Positionen. Wichtig ist, dass es Ihnen und Ihrem Kind gutgeht. Damit zu den "Routinemassnahmen" unter der Geburt: Es gibt nur zwei Dinge, die wir bei jeder Frau durchführen, erstens wird bei jeder Gebärenden ab regelmässigen kräftigen Wehen ein CTG geschrieben, um das Wohlergehen des Kindes beurteilen zu können. Zweitens wird jeder Frau ein kleiner Schlauch für eventuell notwendige Infusionen und Medikamente in die Vene am Unterarm gelegt.
Trinken während der Geburt ist glücklicherweise heutzutage erlaubt. Deseiteren kann es auch sinnvoll sein, wenn sie einen kleinen Happen essen (z.B. ein Schokoriegel) oder auch nur ein Bonbon lutschen.
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Medikamente unter der Geburt
Wenn Sie unter der Geburt das Gefühl haben, dass Sie mit den Wehen nicht klarkommen und etwas gegen die Schmerzen benötigen, gibt es mehrere Alternativen:
- Am Anfang der Geburt kann man noch leichte schmerzerleichternde und entspannende Zäpchen verabreichen
- Im weiteren Stadium haben wir Medikamente in Spritzenform zur Verfügung, die stärker wirksam sind, aber nicht auf das Kind übergehen.
- Als nächste Alternative ist Dolantin® zu nennen, ein stark wirksames Schmerzmittel, das jedoch auch zu einem gewissen Teil auf das Kind übergeht. Man gibt dieses Medikament vor allem dann, wenn die Geburt noch auf sich warten läßt.
- Die wirksamste Form der Schmerzbekämpfung ist die sogenannte PDA (meist "Rückenmarksnarkose" genannt) zu erwähnen. Die PDA kann man legen, wenn die Wehen schon ausreichend kräftig sind und der Muttermund schon geöffnet ist. Diese Form der Narkose wird vom Narkosearzt durchgeführt. Wenn die PDA "gut sitzt" - was meist der Fall ist - verspürt man in der Wehe maximal noch einen Druck, aber keine Schmerzen mehr. Wir haben mit dieser Art von Schmerzbekämpfung seit Jahren intensive und sehr gute Erfahrungen.
Die Hebammen verfügen neben diesen schulmedizinischen Medikamenten noch über die Möglichkeit, homöopathische Medikamente zur Geburtserleichterung einzusetzen, ebenso wie ätherische Öle für die Aromatherapie benutzt werden können. |
Die Geburt des Kindes
Nachdem Sie die Eröffnungsphase gut hinter sich gebracht haben, wird jetzt die "eigentliche" Geburt Ihres Kindes greifbar. Prinzipiell können Sie Ihr Baby so zur Welt bringen, wie das für Sie am besten ist. Sowohl bei der Seitenlage als auch beim Hocken, im Vierfüsslerstand, Liegen etc. werden wir Ihnen hilfreich zur Seite stehen. Die Hebammen verfügen neben diesen schulmedizinischen Medikamenten noch über die Möglichkeit, homöopathische Medikamente zur Geburtserleichterung einzusetzen, ebenso wie ätherische Öle für die Aromatherapie benutzt werdenn können. Ein Wort zum Dammschnitt: Wir vermeiden den Schnitt, so gut wir können. Er gehört keineswegs zu unseren "Routinemassnahmen" und wird seit Jahren immer seltener durchgeführt. Aber die Entscheidung, ob ein Schnitt gemacht werden muss, kann man erst ganz zum Schluss der Geburt fällen, wenn man entweder sieht, dass das Gewebe ernsthaft zu reißen droht, oder wenn es dem Kind von der Herzfrequenz her nicht mehr optimal geht und eine rasche Geburt angestrebt werden muss. Wenn das Kind geboren ist, bekommen Sie es - sofern Sie das wollen - sofort auf den Bauch gelegt, die Ärztin/der Arzt hört auf die Herztöne des Kindes und wir beobachten es einfach nur. Es wird warm zugedeckt und bleibt bei Ihnen. Immer vorausgesetzt, es geht Ihrem Baby gut. Etwa bis zu einer halben Stunde nach der Geburt sollte der Mutterkuchen (Plazenta) geboren werden. Anschliessend wird die Ärztin/der Arzt nachschauen, ob das Baby reif und gesund ist (sog. 1.Kindesuntersuchung U1) Die Hebamme wird dann das Kind wiegen, messen und anziehen. Wenn Sie und Ihr Partner das wollen, baden wir das Kind. Das Bad gehört nicht zur Routine und wird mit Ihnen zusammen besprochen. Und dann ist Ruhe angesagt. Die nächsten zwei Stunden nach der Geburt bleiben Sie bei uns im Kreißsaal. Während dieser Zeit wird das Baby angelegt und Sie machen die ersten Stillerfahrungen. Nach diesen zwei Stunden werden Sie auf die Wochenstation verlegt und hier endet dann die Arbeit der Hebammen. Sie werden jetzt von den Schwestern der Wochenstation und des Kinderzimmers versorgt. Nach einer normalen Geburt können Sie die Klinik nach etwa drei Tagen verlassen.
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Die ambulante Geburt
Ambulante Geburt bedeutet: Sie entbinden Ihr Kind in unserer Klinik und gehen nach etwa vier Stunden nach hause. Dazu sind einige Voraussetzungen nötig:
- eine Nachsorgehebamme betreut Sie
- ein Kinderarzt steht bereit, auch für Hausbesuche
- und Ihrem Kind und Ihnen geht es gut.
Trifft dies alles zu, dann ist diese Form der Geburt empfehlenswert und sicher.
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Wenn ein Kaiserschnitt nötig ist...
Bei manchen Frauen stellt sich zum Ende der Schwangerschaft heraus, dass ein Kaiserschnitt nötig wird. Sie werden dann sicher frühzeitig zu uns in die Klinik überwiesen, um das Vorgehen zu besprechen. Bei einem geplanten Kaiserschnitt gibt es die Möglichkeit, diesen in örtlicher Betäubung (Spinalanästhesie bzw. Periduralaänsthesie) durchzuführen. Technisch wird der Kaiserschnitt nach einer modifizierten Form nach Misgav-Ladach, der sog. "sanften Kaiserschnittmethode" durchgeführt. Diese Methode hat gegenüber der herkömmlichen Technik drei Vorteile:
- die Operationszeit ist kürzer
- die postoperativen Schmerzen sind geringer
- die Erholungszeit nach der Peration ist schneller, so dass wir die Frauen auch rascher entlassen können (in der Regel nach 6 - 7 Tagen).
Sollten der Kaiserschnitt unter der Geburt nötig sein, kann man - sofern es kein notfallmässiger Kaiserschnitt ist - ebenfalls in Rücksprache mit dem Narkosearzt eine örtliche Betäubung wählen. Der Partner darf in unserem Haus selbstverständlich im Operationssaal anwesend sein.
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...oder ein sonstiges Risiko besteht
Wenn bei Ihnen sonstige Besonderheiten vorliegen, wie z.B. Mehrlinge, Zuckerkrankheit, eine besondere Erkrankung, Beckenendlage und so weiter, sollten Sie sich möglichst frühzeitig in unserer Ambulanz vorstellen (siehe Einführung - Wichtige Rufnummern). Hier können Sie dann das Vorgehen für die weitere Schwangerschaft und Geburt besprechen
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Nach der Geburt
Da im Haus auch eine Intensivstation für Frühgeborene besteht, ist jederzeit eine Kinderärztin/ ein Kinderarzt verfügbar, die/der bei Problemen hinzugezogen werden kann.
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Adressenliste unserer Nachsorge-Hebammen:
neuer Flyer zum Herunterladen
Bitte zum Herunterladen hier klicken (PDF)
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Impressum |
Klinikum r.d. Isar
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